Lehrerin Frau M. erzählt: Drei Klassenfahrten mit EOS aus Sicht einer Pädagogin
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Lehrerin Frau M. erzählt: Drei Klassenfahrten mit EOS aus Sicht einer Pädagogin
Hinweis: Frau M. ist eine anonymisierte, verdichtete Stimme aus typischen Rückmeldungen von Lehrkräften.
„Bei der ersten Fahrt wollte ich vor allem, dass die Klasse sich kennenlernt. Bei der zweiten musste ein Konflikt bearbeitet werden. Bei der dritten ging es um Abschied. Ich habe gelernt: Eine gute Klassenfahrt braucht nicht nur Programm, sondern ein klares pädagogisches Ziel."
Fahrt 1: Kennenlernen
In Klasse 5 halfen einfache Teamaufgaben, Namen und Rollen zu sortieren. Frau M. erinnert sich besonders an stille Kinder, die draußen schneller Anschluss fanden als im Klassenraum. Wichtig war die Nachbereitung: Sitzordnung, Klassendienste und Gruppenarbeit wurden danach bewusster gestaltet.
Fahrt 2: Konfliktklärung
Zwei Jahre später war die Klasse gespaltener. EOS arbeitete mit gemischten Gruppen, klarer Reflexion und Aufgaben, bei denen Konkurrenz nicht half. „Es war nicht plötzlich alles gut", sagt Frau M., „aber wir hatten endlich konkrete Situationen, über die wir sprechen konnten."
Fahrt 3: Abschluss
Die letzte Fahrt war ruhiger. Es ging um Rückblick, Wertschätzung und Übergang. Für Frau M. war das Entscheidende, dass Schüler:innen einander Stärken zusprachen, die im Alltag selten benannt wurden.
Fazit
Aus Lehrerinnensicht lohnt sich Erlebnispädagogik besonders, wenn sie nicht als Zusatzprogramm gebucht wird. Sie wirkt, wenn Ziel, Durchführung und Transfer zusammenpassen.
Quellen und Webrecherche
- KMK: Schulfahrten als pädagogischer Bestandteil des Schullebens, https://www.kmk.org
- DGUV: Schulfahrten sicher planen, https://publikationen.dguv.de
- EOS Erleben: Klassenfahrten, https://eos-erleben.de/services/klassenfahrten
