5. Klasse Klassenfahrt in Nordrhein-Westfalen: Zusammenarbeit in einer Findungsphase gestalten
Das Praxisbeispiel beschreibt eine fünftägige Klassenfahrt der 5. Klasse mit 25–30 Teilnehmenden in Nordrhein-Westfalen. EOS Erleben bereitete den organisatorischen und pädagogischen Rahmen vor, plante einen anpassbaren Wochenverlauf und dokumentierte nach der Veranstaltung konkrete Materialbedarfe; da kein genauer Tagesplan und keine vollständige Bewertung vorliegen, werden mögliche Programmelemente klar von belegten Angaben unterschieden.
Ausgangslage und Rahmen
Die fünftägige Klassenfahrt führte eine 5. Klasse mit 25–30 Teilnehmenden im April 2026 in die CVJM Freizeit- und Begegnungsstätte Bösingfeld in Nordrhein-Westfalen.
Der dokumentierte Veranstaltungsrahmen benennt eine Gruppe der 5. Klasse. Für das öffentliche Praxisbeispiel wird die freigegebene Größenordnung von 25–30 Teilnehmenden verwendet. Damit war die Fahrt als mehrtägige gemeinsame Erfahrung einer vollständigen Schulklasse angelegt, bei der neben dem Aufenthalt auch das soziale Miteinander in den Blick genommen werden konnte.
Eine interne Notiz hielt fest, dass das Haus am Anreisetag erst am Nachmittag betreten werden konnte. Diese organisatorische Bedingung war für den Einstieg bedeutsam, weil ein Teil des Ankommens außerhalb des Gebäudes geplant werden musste. Der Rahmen erforderte daher von Beginn an eine Verbindung aus verlässlicher Organisation und situativ nutzbaren Programmmöglichkeiten.
EOS Erleben konnte die Klassenfahrt auf dieser Grundlage nicht allein als Abfolge einzelner Übungen betrachten. Bereits der Zugang zur Unterkunft, die Ankunft der Gruppe und die Orientierung vor Ort gehörten zur Programmplanung. Welche Aktivitäten an diesem Tag tatsächlich durchgeführt wurden, ist in den bereinigten Quellen jedoch nicht überliefert.
Vorbereitung
Die Vorbereitung bezog die Information der Eltern ein und sah einen strukturierten Vorbereitungsbogen für die schulischen Begleitpersonen vor, ohne dass dessen inhaltliche Einzelantworten erhalten sind.
Für die Vorbereitung durch Schule und Familien ist dokumentiert, dass die Eltern informiert wurden. Weitere konkrete Angaben zu Form, Zeitpunkt oder Inhalt dieser Information liegen nicht vor. Deshalb lässt sich daraus weder eine besondere Beteiligung der Familien noch eine bestimmte Reaktion auf die Fahrt ableiten.
Der bei EOS Erleben angelegte Vorbereitungsbogen für Lehrpersonen gliederte die Abstimmung in allgemeine Informationen, Angaben zur Gruppe und Klassengemeinschaft, Ziele der Klassenfahrt, Besonderheiten, organisatorische Fragen sowie Erfahrungen und gewünschte Einbindung. Aus der Quelle sind allerdings nur diese Themenfelder, nicht die dazugehörigen ausgefüllten Antworten verfügbar.
Damit ist ein strukturierter Vorbereitungskanal belegt, über den EOS Erleben pädagogische und organisatorische Voraussetzungen hätte bündeln können. Aussagen darüber, welche Informationen die Lehrpersonen in den einzelnen Feldern tatsächlich übermittelten oder wie diese im Detail umgesetzt wurden, wären dagegen nicht quellenbasiert.



Über den Veranstaltungsort
CVJM Freizeit- und Begegnungsstätte Bösingfeld
Das Freizeitgelände liegt am Osthang des Extertales oberhalb von Bösingfeld. Im Westen und Norden wird es von Wald begrenzt. Unser Haus steht in einem reizvollen Wiesental, umgeben von großen Wiesen- und Sportflächen und einem Teich. Hier können unsere Gäste eine landschaftliche Idylle in nahezu unberührter Natur erleben.
Gruppensituation
Die vorhandene Zusammenfassung beschrieb die Klasse nach mehreren personellen Veränderungen als Gruppe in einer Findungsphase und empfahl entsprechend sensible soziale Aufgabenstellungen.
Als Ausgangslage wurde festgehalten, dass es innerhalb eines Jahres mehrere Wechsel bei der Klassenleitung sowie Abgänge gegeben hatte. Die vorhandene Zusammenfassung ordnete die Klassengemeinschaft deshalb als noch nicht gefestigt ein. Diese Einschätzung ist als Hinweis für die Vorbereitung zu verstehen und nicht als nachträgliche Bewertung einzelner Kinder.
Für die Gestaltung bedeutete dies, Übungen zu Rollen, Akzeptanz und Zusammenarbeit nicht mit einem bereits stabilen Gruppengefüge gleichzusetzen. Aufgaben mussten so angelegt werden, dass unterschiedliche Formen der Beteiligung möglich blieben und soziale Übungen nicht unnötig zuspitzten.
Die Zusammenfassung wies außerdem auf unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen hin. Für EOS Erleben ergab sich daraus der Planungsimpuls, Erklärungen einfach zu formulieren und bei Bedarf visuell zu unterstützen. Ob und in welcher Form solche Hilfen während der Fahrt tatsächlich eingesetzt wurden, ist nicht dokumentiert.
Pädagogische Ziele
Im Mittelpunkt der pädagogischen Zielsetzung standen Teamgeist, Toleranz, Selbstbewusstsein und eine bessere Akzeptanz über bestehende Geschlechtergrenzen hinweg.
Die überlieferte Vorbereitung bündelte mehrere soziale Ziele für die 5. Klasse. Die Teilnehmenden sollten Gelegenheiten erhalten, sich als Gruppe zu erleben, unterschiedliche Beiträge anzuerkennen und das eigene Auftreten in gemeinsamen Aufgaben wahrzunehmen. Die Ziele beschrieben damit eine gewünschte Richtung, aber noch keine nachgewiesene Wirkung der Klassenfahrt.
Teamgeist ließ sich in diesem Rahmen mit konkreten Anforderungen an Absprachen und geteilte Verantwortung verbinden. Toleranz und geschlechterübergreifende Akzeptanz verlangten zugleich eine sensible Auswahl der Gruppenkonstellationen, damit bekannte Zuordnungen nicht einfach bestätigt, sondern neue Formen der Zusammenarbeit möglich wurden.
Auch das genannte Ziel des Selbstbewusstseins ist quellengetreu als pädagogische Absicht zu verstehen. Die Unterlagen enthalten keine individuellen Entwicklungsberichte und keine Rückmeldung, aus der sich eine messbare Veränderung ableiten ließe. Entsprechend bleibt offen, in welchem Umfang die Zielsetzungen erreicht wurden.
Zusammenarbeit im Team
Das EOS-Team bereitete Anreise, Zuständigkeiten, Fahrzeug, Material und Versorgung mit konkreten Aufgaben vor; die dokumentierten Rückmeldungen zur Mitwirkung fielen je nach Rolle unterschiedlich aus.
In der Teamvorbereitung wurde zunächst geklärt, wie die Anreise organisiert werden sollte. Hinzu kamen Aufgaben zur Abholung des Fahrzeugs und des benötigten Materials sowie zur Beschaffung von Brot und weiteren Einkäufen. Diese Einträge zeigen, dass EOS Erleben praktische Voraussetzungen der fünftägigen Veranstaltung vorab in einzelne Arbeitsschritte übersetzte.
Für die leitende Rolle lagen bestätigte Rückmeldungen vor. Weitere Einträge aus unterschiedlichen Teamrollen reichten von einer zugesagten Mitwirkung im möglichen Umfang bis zu einer Absage. Die Quelle erlaubt jedoch weder eine vollständige Rekonstruktion der endgültigen Besetzung noch eine Aussage darüber, wie die Aufgaben während der Fahrt verteilt wurden.
Die vorhandene Zusammenfassung hob außerdem hervor, dass die Verpflegungsplanung eine besonders sorgfältige Abstimmung erforderte. Personenbezogene gesundheitliche Einzelheiten werden im öffentlichen Praxisbeispiel nicht wiedergegeben. Festhalten lässt sich lediglich, dass dieser organisatorische Bereich im Briefing ausdrücklich als aufmerksamkeitsbedürftig markiert war.
Ungefährer Ablauf
Ungefährer Ablauf: Weil kein genauer Tagesplan vorliegt, beschreibt dieser Abschnitt ausschließlich den üblichen EOS-Wochenrahmen, der für eine solche Klassenfahrt möglich gewesen wäre.
Ungefährer Ablauf: Zu dieser Fahrt liegt kein genauer Tagesplan mehr vor. Der folgende Wochenrahmen zeigt, wie eine typische EOS-Woche für eine solche Gruppe aussehen kann. Je nach Gruppe, Wetter und Situation kann das tatsächliche Programm anders ausgesehen haben.
Nach der Anreise kann eine typische EOS-Woche mit dem Ankommen, dem gegenseitigen Kennenlernen und einer Orientierung auf dem Gelände beginnen. Erste kooperative Spiele können Kontakte erleichtern und erste Arbeitsweisen der Gruppe sichtbar machen. Eine kurze Reflexion kann Beobachtungen aufgreifen, ohne bereits umfassende Ergebnisse vorauszusetzen.
Am zweiten Tag kann ein aktivierender Einstieg zu erlebnispädagogischen Workshops und kooperativen Gruppenaufgaben führen. EOS Erleben wählt solche Übungen üblicherweise alters- und situationsgerecht aus. Auswertungsphasen können das Erlebte mit Kommunikation, Rollen und Zusammenarbeit verbinden; ein gemeinsamer Abschluss kann den Tagesbogen abrunden.
In der Wochenmitte können weitere Workshops die vereinbarten Ziele vertiefen. Eine Natur- oder Orientierungsaufgabe kann der Gruppe Raum geben, Absprachen praktisch zu erproben, Verantwortung zu verteilen und anschließend gemeinsam auf den Verlauf zu schauen.
Für den vierten Tag nennt der normale Rahmen unterschiedliche Möglichkeiten: eine längere Naturerfahrung, eine Wanderung, eine ruhige Einzelphase oder eine anspruchsvollere Kooperationsaufgabe. Welche Variante passt, hängt von Gruppe, Wetter und Situation ab. Das EOS-Team kann Intensität und Ablauf daran ausrichten und den Blick auf den Transfer vorbereiten.
Methoden und Aktivitäten
Die Quellen belegen keine konkrete Liste der tatsächlich durchgeführten Aktivitäten; überliefert sind lediglich mögliche methodische Bausteine des üblichen EOS-Rahmens und ein Verweis auf eine anderweitig vorhandene Programmplanung.
Der interne Feedbackbogen fragte nach dem tatsächlichen Programmverlauf und nach besonderen Momenten. Die eingetragene Antwort beschrieb jedoch keine Aktivitäten, sondern verwies darauf, dass ein Ablauf bereits vorliege und nur die Materialangaben aktualisiert werden sollten. Dieser nicht mitgelieferte Ablauf kann im Praxisbeispiel nicht rekonstruiert werden.
Kooperative Spiele, erlebnispädagogische Workshops, Gruppenaufgaben, Natur- oder Orientierungsaufgaben, Wanderungen und ruhige Einzelphasen dürfen deshalb nur als Bestandteile des normalen EOS-Wochenrahmens genannt werden. Es wäre nicht zulässig, daraus zu folgern, dass eine bestimmte Methode auf dieser Klassenfahrt tatsächlich eingesetzt wurde.
Methodisch erkennbar ist dennoch die vorgesehene Verbindung von Aktivität und Reflexion. Im typischen Rahmen werden Erlebnisse nicht isoliert behandelt, sondern anschließend auf Kommunikation, Rollen, Zusammenarbeit und Verantwortung bezogen. Eine Aussage darüber, wie die 5. Klasse diese Auswertungen aufgenommen hat, geben die Quellen nicht her.
Pädagogische Begleitung
Die pädagogische Begleitung war auf eine aktive Programmgestaltung durch EOS Erleben und eine vorwiegend beobachtende Rolle der schulischen Begleitperson ausgerichtet.
In der vorhandenen Zusammenfassung wurde der Wunsch festgehalten, dass die Lehrperson überwiegend beobachten sollte. Eine solche Rollenklärung kann dem EOS-Team ermöglichen, Übungen anzuleiten und gruppendynamische Beobachtungen zunächst aus der eigenen Programmverantwortung heraus zu bearbeiten. Ob diese Rollenverteilung während der gesamten Fahrt beibehalten wurde, ist nicht dokumentiert.
Der normale Wochenrahmen sieht vor, Aufgaben alters- und situationsgerecht auszuwählen, Beobachtungen in Reflexionsphasen aufzunehmen und die Intensität an die aktuelle Gruppensituation anzupassen. Damit bestand der geplante Beitrag von EOS Erleben nicht nur in der Bereitstellung von Material, sondern auch in Anleitung, Auswertung und pädagogischer Rahmung.
Die Quellen enthalten keine konkreten Aussagen dazu, welche Beobachtungen zwischen EOS-Team und Lehrperson ausgetauscht wurden. Ebenso fehlen Angaben zu einzelnen Interventionen. Die beschriebene Rollenverteilung bleibt daher ein vorbereiteter Ansatz und darf nicht als Beleg für einen bestimmten Verlauf ausgegeben werden.
Herausforderungen und Anpassungen
Die Planung berücksichtigte den verspäteten Hauszugang, unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen und die Notwendigkeit, Intensität und Ablauf an Gruppe, Wetter und Situation anzupassen.
Besonders konkret war die interne Notiz zum Beginn der Fahrt: Da das Haus erst am Nachmittag zugänglich war, sollte für die Begrüßung ein Programm im Freien überlegt werden. EOS Erleben nahm damit eine reale Rahmenbedingung frühzeitig in die Planung auf, statt den vorgesehenen Einstieg ausschließlich an Innenräume zu binden.
Für die Gruppensituation empfahl die vorhandene Zusammenfassung einfache Instruktionen und visuelle Unterstützung. Dieser Hinweis bezog unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen ein, ohne einzelne Teilnehmende öffentlich hervorzuheben. Welche Materialien oder Darstellungsformen tatsächlich genutzt wurden, bleibt offen.
Auch der normale EOS-Wochenrahmen ist ausdrücklich variabel angelegt. Wetter, aktuelle Gruppensituation und verfügbare Zeit können beeinflussen, ob eine längere Naturerfahrung, eine ruhigere Phase oder eine anspruchsvollere Kooperationsaufgabe passend ist. Diese Flexibilität beschreibt einen Planungsgrundsatz, nicht eine belegte kurzfristige Änderung während dieser Fahrt.
Feedback
Die dokumentierte Nachbereitung konzentrierte sich auf Fahrzeug und Material; qualitative Bewertungen der Durchführung, Zusammenarbeit, Programminformationen und Kundenzufriedenheit wurden zwar abgefragt, aber nicht beantwortet überliefert.
Der Feedbackbogen enthielt Fragen zur Qualität der Programminformationen, zur eigenen Durchführung, zur Zusammenarbeit im Team, zu Herausforderungen, Verbesserungsmöglichkeiten, Eignung des Ortes, Kundenzufriedenheit und Erreichbarkeit des Büros. In den bereinigten Quellen stehen dazu jedoch keine Skalenwerte oder ausformulierten Antworten. Eine positive oder negative Gesamtbewertung der Fahrt wäre daher nicht belegbar.
Konkret beantwortet wurde die Materialkontrolle. Dokumentiert waren unter anderem fehlende Unterlagen, geringere Bestände bei LED-Lichtern und Jongliertüchern sowie ein fehlender Schläger und ein fehlendes Stabfeuerzeug. Schnur, Ton, Papier und Schreib- beziehungsweise Moderationsmaterial sollten ergänzt werden; zugleich wurde bei den Spielmaterialien eine zusätzliche Frisbee vermerkt.
Für das Fahrzeug wurden keine Schäden oder neuen Kratzer angegeben. Die ordnungsgemäße Rückgabe von Fahrzeug und Material wurde bestätigt, wobei die zuvor beschriebenen Abweichungen ausdrücklich Teil dieser Rückmeldung blieben. Das Feedback stellte somit keine pauschale Bestätigung eines mangelfreien Bestands dar.
Für EOS Erleben entstand aus dieser Rückmeldung eine konkrete Grundlage zur Materialpflege. Die Nachfüll- und Fehlbestände waren nachvollziehbar benannt und konnten bei einer späteren Vorbereitung berücksichtigt werden. Ob und wann die Ergänzungen tatsächlich vorgenommen wurden, ist in den Quellen nicht dokumentiert.
Wirkung und Transfer
Der mögliche pädagogische Transfer in Schule und Alltag gehört zum üblichen Abschluss einer EOS-Woche; für diese Fahrt ist dagegen nur die sachliche Materialnachbereitung konkret belegt.
Im normalen Wochenrahmen kann die abschließende Reflexion dazu dienen, Erfahrungen aus Kooperation, Kommunikation und Verantwortung auf den Schulalltag zu beziehen. Die Klasse kann dabei benennen, welche Absprachen hilfreich waren und was sie künftig im gemeinsamen Arbeiten aufgreifen möchte. Wegen des fehlenden Tagesplans bleibt dies für die vorliegende Fahrt eine mögliche, nicht nachgewiesene Abschlussgestaltung.
Die Quellen enthalten weder Rückmeldungen der Klasse noch eine Bewertung durch Lehrpersonen oder Familien nach der Rückkehr. Deshalb kann nicht behauptet werden, dass sich die Klassengemeinschaft dauerhaft verändert habe oder einzelne pädagogische Ziele erreicht worden seien.
Belegt ist hingegen, dass das interne Team nach der Veranstaltung Material- und Fahrzeugangaben übermittelte. Diese Form der Nachbereitung zeigt einen konkreten organisatorischen Lernpunkt: Bestände wurden differenziert geprüft und Ergänzungsbedarf wurde festgehalten. So verband EOS Erleben die Durchführung zumindest auf der organisatorischen Ebene mit einer nachvollziehbaren Rückmeldung für weitere Programme.
