5. Klasse Klassenfahrt in Baden-Württemberg: Ankommen, erleben und reflektieren
Bei dieser viertägigen Klassenfahrt von 40 bis 45 Kindern der 5. Klasse in Baden-Württemberg gestaltete EOS Erleben im Juni 2026 ein zweisprachig ausgerichtetes Begegnungsprogramm für zwei Partnerklassen. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Kennenlernen, Kommunikation, Zusammenarbeit, Konfliktlösung und gemeinsame Naturerfahrungen. Die Rückmeldungen dokumentieren sowohl gelungene Begegnungen und eine ruhige Begleitung als auch konkrete Entwicklungsfelder bei Programmtransparenz, Rollenklärung, Wegesicherheit, Naturpädagogik und Materialausstattung.
Ausgangslage und Rahmen
Die viertägige Klassenfahrt führte zwei Partnerklassen der 5. Klasse zusammen, die sich sprachlich verständigen konnten, im mündlichen Austausch jedoch unterschiedliche Voraussetzungen mitbrachten.
Die Veranstaltung fand im Juni 2026 in Baden-Württemberg statt und war als Klassenfahrt für eine Gruppe von 40 bis 45 Kindern angelegt. Zwei Partnerklassen nahmen gemeinsam teil. Eine Klasse verfügte bereits über Erfahrungen mit einem früheren Schullandheimaufenthalt, während die andere noch keine entsprechenden Erfahrungen mitbrachte. Die Anreise erfolgte mit einem Reisebus.
Die Lehrpersonen beschrieben Konflikte innerhalb beider Klassen als ein relevantes Ausgangsthema. Für das gemeinsame Zusammenleben wurden ein respektvoller Umgang, das Vermeiden von Beleidigungen und ein gewaltfreier Umgang mit Konflikten als wichtige Orientierungen benannt. Zugleich sollte die Begegnung über die bisherigen Klassengrenzen hinweg gestärkt werden.
Eine besondere Voraussetzung war die sprachliche Situation: Die Kinder der einen Partnerklasse verstanden Deutsch, hatten teilweise aber Schwierigkeiten, sich mündlich einzubringen. Damit bestand die pädagogische Aufgabe nicht allein darin, zwei Klassen zusammenzuführen, sondern Begegnung so zu gestalten, dass Verständigung auch bei unterschiedlichen sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten gelingen konnte.
Vorbereitung
Der Vorbereitungsbogen der Lehrpersonen lieferte EOS Erleben konkrete Angaben zu Gruppensituation, Zielen, Ernährung, Anreise, Zimmerplanung und der gewünschten Rolle der Begleitpersonen.
Vor der Fahrt benannten die Lehrpersonen die Verbesserung des Klassenklimas, die Stärkung des Teamgeists und einen stärkeren Naturbezug als Ziele. Ergänzend wünschten sie sich mehr Zusammenarbeit, Kommunikation und gemeinsames Erleben zwischen den beiden Partnerklassen. Kommunikation und Konfliktlösung sollten deshalb besondere Berücksichtigung finden.
Für die organisatorische Vorbereitung lagen Angaben zur Busanreise, zu unterschiedlichen Ernährungsbedürfnissen und zur vereinbarten Regelung ohne Smartphones vor. Ein besonderer Klärungsbedarf betraf die Zimmeraufteilung: Die Lehrpersonen benötigten frühzeitig einen Zimmerplan, um die Belegung noch vor der Fahrt mit den Kindern abstimmen zu können. EOS Erleben beantwortete diese Anfrage und konkretisierte, welcher Gebäudebereich sowie welche Mehrbettzimmer genutzt werden konnten.
Die Begleitpersonen hatten im Fragebogen eine überwiegend beobachtende Rolle und eine Unterstützung des EOS-Teams nach Bedarf vorgesehen. Diese Angabe war für die Planung besonders bedeutsam, weil sie Erwartungen an Aufsicht, hauswirtschaftliche Aufgaben und die Mitwirkung bei Programmpunkten berührte. Die spätere Rückmeldung zeigt, dass diese Rollen während der Durchführung nicht durchgehend so erlebt wurden wie ursprünglich angenommen.



Über den Veranstaltungsort
Moosenmättle
Beide Bereiche (Hauptgebäude und Nebengebäude) sind mit einer Selbstversorgerküche ausgestattet und können getrennt und/oder zusammen gemietet werden. Das Moosenmättle ist ideal geeignet für Vereine, Schulklassen und größere Gruppen. Durch die Alleinlage inmitten herrlicher Natur, können Gruppen ungestört gemeinsam arbeiten, musizieren, spielen und feiern. Es gibt 100 Betten in zwei Gebäudeteilen mit 4-Bettzimmern und einigen 2-Bettzimmern, 8-er Zimmern und 6-er Zimmern.
Pädagogische Ziele
Die pädagogischen Ziele verbanden die Entwicklung der beiden Klassengemeinschaften mit einer klassenübergreifenden Begegnung, bei der Kommunikation und Konfliktlösung praktisch erprobt werden sollten.
Aus den Formularantworten ergab sich ein mehrschichtiger Auftrag. Innerhalb der einzelnen Klassen sollte das soziale Klima verbessert werden; zugleich sollten die Kinder beider Partnerklassen miteinander in Kontakt kommen und als gemeinsame Gruppe handeln. Teamgeist war damit nicht nur innerhalb bestehender Beziehungen gemeint, sondern ausdrücklich auch zwischen den beiden Klassen.
Für die Gestaltung durch EOS Erleben bedeutete dies, sprachlich zugängliche und altersgerechte Formen zu wählen. Die interne Vorbereitung hielt fest, dass Zielsetzungen an Themenfelder und Stärken angepasst und das Programm bedürfnisorientiert auf die Kinder ausgerichtet werden sollte. In der Durchführung wurden Aktivitäten in beide Sprachen übertragen, um Beteiligung und Orientierung zu unterstützen.
Konfliktlösung war als Thema benannt, wurde laut Programmrückblick jedoch weniger über viele klassische Kooperationsaufgaben bearbeitet. Das EOS-Team konzentrierte sich stattdessen vor allem auf Spiele und gemeinsame Situationen, die direkte Kontakte zwischen den Klassen ermöglichten. Diese Schwerpunktverschiebung ist durch die interne Rückmeldung belegt und entsprach dem zentralen Begegnungsziel, ohne dass daraus eine allgemeine oder langfristige Wirkung abgeleitet werden kann.
Gruppensituation
Unterschiedliche Vorerfahrungen, sprachliche Hemmnisse und bereits bekannte Konflikte machten eine klare, geduldige und beteiligungsorientierte Begleitung erforderlich.
Die Ausgangslage verlangte Aufmerksamkeit für Situationen, in denen mündliche Erklärungen nicht alle Kinder gleichermaßen erreichten. Das interne Teamfeedback beschreibt die Sprache als erste Herausforderung, insbesondere wenn Aufmerksamkeit fehlte. Gleichzeitig wurden die Kinder als begeisterungsfähig erlebt, und die Lehrpersonen würdigten, dass die Begleitung ruhig und geduldig blieb.
Die Gruppe brachte außerdem unterschiedliche Regeln und Erfahrungen aus ihrem jeweiligen Schulalltag mit. Der Vorbereitungsbogen verwies auf verschiedene bereits etablierte Formen des Umgangs mit Regelverstößen. Für die gemeinsame Fahrt war es deshalb sinnvoll, Verhaltensregeln in beiden Sprachen zu besprechen und einen für alle nachvollziehbaren Rahmen herzustellen.
Auch praktische Bedürfnisse gehörten zur Gruppensituation. Unterschiedliche Ernährungsformen wurden vorab mitgeteilt und in der Teamvorbereitung berücksichtigt. Weitere sensible persönliche Angaben aus dem Fragebogen werden in diesem Praxisbeispiel bewusst nicht ausgeführt; für die konkrete Planung standen sie dem verantwortlichen Team jedoch zur Verfügung.
Programm und Durchführung
Der dokumentierte Programmbogen führte vom Kennenlernen über bewegte Begegnungs- und Naturphasen bis zu gemeinschaftlichen Abendformaten, blieb für die Teilnehmenden im Voraus jedoch zu wenig sichtbar.
Zu Beginn standen niedrigschwellige Kontaktspiele und das Kennenlernen in durchmischten Kleingruppen. Danach folgten bewegungsreiche Spiele, eine Wanderung mit kurzen Aufgaben sowie gemeinschaftlich angelegte Varianten bekannter Spielformen. Spätere Einträge dokumentieren Holzsammeln, Lagerfeuer und eine auf Wunsch der Kinder veranstaltete Tanzparty.
Der interne Rückblick beschreibt einen Tagesrhythmus nach dem vorgesehenen EOS-Programm mit Morgenphase, Mahlzeiten und Workshops. Zugleich hielt das Team fest, nur wenige klassische Kooperationsaufgaben eingesetzt zu haben. Stattdessen wurden Spiele ausgewählt, die die beiden Klassen in Kontakt bringen sollten. Damit wurde der Ablauf situativ am Begegnungsziel ausgerichtet.
Kritisch merkten die Lehrpersonen an, dass weder sie noch die Kinder das jeweils folgende Programm frühzeitig kannten. Nach ihrer Wahrnehmung kamen Aktivitäten teilweise langsam in Gang; Wartezeiten führten zu Ungeduld und Unruhe. Für künftige Programme ergibt sich daraus ein konkreter Ansatzpunkt: Der geplante Tagesbogen sollte sichtbar und rechtzeitig angekündigt werden, auch wenn einzelne Bausteine weiterhin flexibel angepasst werden.
Methoden und Aktivitäten
Die tatsächlich durchgeführten Aktivitäten kombinierten sprachgestütztes Kennenlernen, Bewegung, gemeinsames Problemlösen, Wandern und abendliche Gemeinschaftserlebnisse.
Beim Kennenlernen wurden die beiden Klassen bewusst gemischt. In kleinen Gruppen suchten die Kinder trotz der Sprachbarrieren drei Gemeinsamkeiten und stellten sich anschließend gegenseitig mit Namen und Hobbys vor. Diese Aufgabe gab dem Austausch einen klaren Inhalt und schuf einen Anlass, einander zuzuhören und Informationen über ein anderes Kind weiterzugeben.
Mehrere Spiele setzten auf Bewegung und gemeinsames Handeln. Dokumentiert sind unter anderem ein Fangspiel mit frei gewählten Tierrollen, Stopptanz und eine kooperative Variante der Reise nach Jerusalem. Bei dieser Variante schieden nicht Kinder aus; stattdessen wurden Stühle entfernt, sodass die Gruppe gemeinsam herausfinden musste, mit wie wenigen Sitzgelegenheiten sie zurechtkam.
Die Wanderung war von beiden Klassen gewünscht worden. Unterwegs ergänzte das EOS-Team sie durch kleine Aufgaben wie wechselnde Gangarten und blindes Führen. Daneben sind Holzsammeln und Lagerfeuer als naturbezogene Tätigkeiten festgehalten. Die Lehrpersonen sahen hier dennoch ungenutztes Potenzial: Beobachtungen und Entdeckungen der Kinder in der Umgebung hätten stärker aufgegriffen und mit Wissen über den Wald verbunden werden können.
Besonders positiv wurde die Tanzparty aufgenommen, die ebenfalls auf einen Wunsch der Kinder zurückging. Dass das Programm solche Wünsche aufnahm, wurde von den Lehrpersonen ausdrücklich gewürdigt. Es zeigt eine situative Anpassung durch das EOS-Team, ohne die dokumentierten Schwierigkeiten bei Übergängen und Vorankündigungen auszublenden.
Rolle der Begleitpersonen
Die Zusammenarbeit zwischen EOS-Team und Lehrpersonen war von Einsatzbereitschaft geprägt, zugleich blieben Zuständigkeiten für Aufsicht, Hauswirtschaft und einzelne Programmpunkte nicht ausreichend eindeutig.
In der Vorbereitung hatten die Lehrpersonen angegeben, überwiegend beobachten und das EOS-Team nach Bedarf unterstützen zu wollen. Während des Aufenthalts erlebten sie ihre Verantwortung umfassender: Nach ihrer Rückmeldung mussten sie gleichzeitig die Aufsicht sichern, Aufgaben rund um Mahlzeiten und Räume übernehmen und teilweise Aktivitäten durchführen.
Diese Abweichung zwischen vorbereiteter und erlebter Rolle führte zu Belastung und Unzufriedenheit. Das interne Feedback verweist ebenfalls auf unterschiedliche Erwartungen, unter anderem an Striktheit und Sauberkeit, sowie auf den hohen Zeitaufwand für die Nachbereitung der Mahlzeiten. Hinzu kam ein krankheitsbedingter Ausfall im EOS-Team, weshalb die verfügbaren Kapazitäten sorgfältig eingeteilt werden mussten.
Innerhalb des EOS-Teams wurde die Zusammenarbeit dagegen als sehr gut und durch häufigen Austausch geprägt beschrieben. Für weitere Fahrten lässt sich daraus vor allem ein Bedarf an früher, verbindlicher Rollenklärung ableiten: Aufsicht, Küchen- und Raumaufgaben, Beteiligung an Aktivitäten und Zuständigkeiten bei personellen Engpässen sollten vor Beginn gemeinsam und konkret abgestimmt werden.
Herausforderungen
Die wichtigsten Herausforderungen lagen in der sprachlichen Verständigung, unklaren Übergängen, der Rollenverteilung, einer als unsicher bewerteten Wegesituation und begrenztem Material.
Die sprachliche Situation erschwerte es dem Team zeitweise, alle Kinder über Erklärungen zu erreichen. Die zweisprachige Vermittlung unterstützte die Verständigung; die Lehrpersonen regten zugleich an, ergänzend weitere Strategien des Text- und Situationsverständnisses zu fördern, statt Inhalte stets systematisch zu übersetzen.
Bei der Wanderung bewerteten die Lehrpersonen die Sicherheit der Gruppe auf einem Straßenabschnitt kritisch; diese Einschätzung wurde laut Rückmeldung von einer Person aus dem EOS-Team geteilt. Die Quelle dokumentiert keine weiteren Maßnahmen oder Folgen. Entsprechend lässt sich nur festhalten, dass Wegauswahl, Gruppenführung und Sicherheitsabsprachen für vergleichbare Programmpunkte überprüft werden sollten.
Auch die Ausstattung zeigte Verbesserungsbedarf. Nach der Veranstaltung fehlten beziehungsweise waren nicht auffindbar ein Ball, Klebeband, Papier und Tücher für die Kreismitte. Für eine Zirkuskiste wurden fehlende oder zu geringe Bestände einzelner Materialien genannt. Das Team wünschte sich außerdem zusätzliches Klebeband und mehr Geschirrtücher. Diese konkreten Hinweise bieten EOS Erleben eine Grundlage für Materialkontrolle und Nachbestückung.
Darüber hinaus kritisierten die Lehrpersonen, dass ein Teil des EOS-Teams in informellen gemeinsamen Momenten wenig zugewandt gewirkt habe und am Ende nur wenige Namen kannte. Diese Wahrnehmung steht neben dem ebenfalls positiven Urteil über die ruhige und geduldige Begleitung. Beides zusammen verweist auf die Bedeutung einer verlässlichen persönlichen Präsenz auch außerhalb angeleiteter Aktivitäten.
Herausforderungen und Anpassungen
EOS Erleben reagierte während der Fahrt auf Kinderwünsche und die konkrete Gruppendynamik, während organisatorische Vorbereitungen Anreise, Verpflegung, Material und Zimmerbelegung absicherten.
Die Programmaufzeichnungen zeigen mehrere situative Entscheidungen. Die Wanderung wurde aufgenommen, weil beide Klassen sie wünschten; auch die Tanzparty entstand auf Wunsch der Kinder. Bei der Auswahl der Spiele verlagerte das Team den Schwerpunkt auf Formate, die unmittelbare Begegnung zwischen den Partnerklassen ermöglichten.
Hinter dem sichtbaren Programm standen logistische Vorbereitungen. Das EOS-Team organisierte Fahrzeug- und Materialabholung, einen Einkauf sowie Lieferungen für die Verpflegung. Hinweise zur Auswahl von Obst sollten eine einfache gemeinsame Zubereitung unterstützen. Außerdem wurde intern die Einarbeitung eines Teammitglieds festgehalten.
Interne Notizen und die vorhandene Zusammenfassung machten zugleich offene Punkte sichtbar: Die genaue Ankunft musste koordiniert, eine früh eintreffende Teilgruppe zunächst eigenständig beschäftigt und die Zimmerfrage beantwortet werden. Die vorhandene KI-Zusammenfassung war mit technischen Warnhinweisen versehen; ihre Angaben sind deshalb nur dort berücksichtigt, wo sie durch die bereinigten Notizen und Aufgaben gestützt werden.
Die flexible Programmgestaltung wurde im Lehrpersonenfeedback anerkannt. Sie ersetzt jedoch nicht die von derselben Rückmeldung geforderte Orientierung. Eine konstruktive Weiterentwicklung besteht daher darin, Kinderwünsche weiterhin aufzunehmen, Änderungen aber in einen transparent kommunizierten Tagesrahmen einzubetten.
Feedback
Die Rückmeldungen zeichnen ein gemischtes Bild: Begegnung und geduldige Begleitung wurden positiv beschrieben, zugleich fiel die Gesamtentscheidung der Lehrpersonen kritisch aus und benennt klare Verbesserungsaufträge.
Nach Beobachtung der Lehrpersonen interagierten die Kinder der beiden Klassen miteinander und bildeten am Ende des Aufenthalts eine gemeinsame Gruppe. Außerdem wurde während der Fahrt eine abnehmende Häufigkeit von Konflikten wahrgenommen. Das interne Teamfeedback bestätigt, dass die Klassen miteinander in Kontakt kamen, und nennt die Begeisterungsfähigkeit der Kinder sowie die Tanzparty als besonders positive Aspekte.
Die Lehrpersonen würdigten außerdem, dass Wünsche der Kinder berücksichtigt, Aktivitäten angepasst und Inhalte zweisprachig vermittelt wurden. Gleichzeitig äußerten sie deutliche Kritik an fehlenden Programmankündigungen, langsamen Starts, langen Wartezeiten, der Nutzung der natürlichen Umgebung, der Rollenverteilung und der Sicherheit während der Wanderung. Sie gaben an, das Programm nicht weiterzuempfehlen.
Für langfristige Auswirkungen wurde ausdrücklich keine Erwartung benannt; eine Aufarbeitung im Unterricht war eher nicht vorgesehen, zusätzliches Nachbereitungsmaterial wurde nicht benötigt. Deshalb wäre es nicht quellengetreu, aus den beobachteten Veränderungen eine dauerhafte Wirkung abzuleiten. Festgehalten werden kann nur, was während beziehungsweise unmittelbar nach der Fahrt wahrgenommen wurde.
Die Formulare enthielten auch Fragen nach Bewertungen zu Organisation, Programmqualität, Betreuung, Freizeitanteil, Unterkunft, Verpflegung und Preis-Leistungs-Verhältnis. In den bereinigten Quellen sind hierzu jedoch keine konkreten Zahlenwerte überliefert. Das Praxisbeispiel gibt daher keine erfundenen Bewertungsnoten an, sondern stützt die Einordnung auf die vorhandenen qualitativen Antworten. Für EOS Erleben liefern diese Rückmeldungen konkrete Ansatzpunkte: klarere Kommunikation, verbindliche Rollenabsprachen, überprüfte Wegesicherheit, stärkere Naturbezüge, vollständiges Material und bewusstere Beziehungsgestaltung.
